DIE WELT DES PISCO
PISCO AUS PERU
DAS MACHT IHN AUS:
Zur Herstellung eines Pisco wird in Peru die volle Traubenfrucht genutzt (peruanischer Pisco ist also kein Tresterbrand). Für die Gärung des Mostes werden nur die natürlichen Weinhefen verwendet, die sich bei der Traubenreifung auf den Beerenschalen gebildet haben. Die Destillation wird immer einstufig durchgeführt – in Brennblasen, die in der Regel aus Kupfer gefertigt sind. Der Alkoholgehalt entsteht ausschließlich aus dem natürlichen Fruchtzucker der Trauben. Zusätzlich Zucker hinzufügen ist ein Tabu! Auch Wasser wird nach der Destillation nicht hinzugefügt, denn peruanischer Pisco wird immer auf Trinkstärke destilliert.
PISCO AUS PERU
WAS UNS DIE „DO PISCO“
ALLES VERRÄT
Das „Reglamento de la Denominación de Origen de Pisco“ – kurz „DO Pisco“, verrät uns ganz wichtige Dinge über den abgefüllten Pisco – und legt damit fest, welche Informationen Sie auf jeder einzelnen Flasche eines echten peruanischen Pisco finden müssen.
Das sind:
- die verwendete(n) Traubensorte(n)
- das Jahr der Ernte („Cosecha“)
- der Sitz des Herstellers
Sie finden alle diese Informationen auf Ihrer Flasche Pisco? Dann können Sie sicher sein, dass es ein echter peruanischer Pisco ist, der nach der Jahrhunderte alten Pisco-Tradition in Peru hergestellt wurde.
Vorsicht: Leider gibt es auch in dieser Branche schwarze Schafe, die Pisco auf den Markt bringen, der kein Echtheits-Zertifikat nach der DO-Pisco nachweisen kann.